Historie
IT-Erfahrung seit 1992
1992 gab es kein Handys und das Internet war einer besonderen Spezies vorbehalten. Nichtsdestotrotz war jeder neue Prozessor, jede innovative Software und jedes neue Betriebssystem das NON-PLUS-ULTRA. Das Leben hat auch mit weniger Rechenleistung funktioniert. Aber wie schnell gewöhnt man sich an die Errungenschaften der jeweilugen IT-Epoche? Was wäre das Leben heute ohne Email, schneller Kommunikation oder gar Facebook?
Diese Fragen und vieles mehr können beantwortet werden. Die kreativ meadia agentur kann sein Denken und seinen Umgang mit IT so gefiltert weiter geben, dass Sie als Kunde ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittes Extrakt bekommen. JETZT!
Keine Kontakte - kein Geschäft
Seien Sie offen. Geben Sie, bevor Sie nehmen. Das gilt besonders im Internet-Geschäft.
Wünschen Sie Ihren "Feinden" das Beste. Lassen Sie das Geld fließen. Es wird sich vermehren. Die Einstellung zur Sache wird ein Qualitätsindiz für Ihren Erfolg sein. Strategische Partner und die Pflege von Kontakten lassen ein kontinuierliches Geschäft entstehen. Das Internet oder die IT kann ihnen dabei sehr behilflich sein. Wir zeigen ihnen wie und entwickeln passende Konzepte. Wir machen ihnen praktische Vorschläge, wie Sie die Frequenz ihrer Website erhöhen. Kunden zu halten ist einfacher und günstiger als neue Kunden zu gewinnen. Lassen Sie sie nicht mehr los.
Das Partnernetzwerk
In 18 Jahren lernt man eine Menge Menschen und Firmen kennen. Nach und nach werden auch diese Erfahrungen gefiltert und es bleiben eine handvoll Partner übrig. Mit denen arbeitet man in Projekten und erkennt, dass man nur miteinander für den Kunden das Beste herausholen kann. Keiner sollte behaupten, er könne alles! (anbieten). Gemeinsam ist man stärker. Jeder Partner betreibt sein Spezialgebiet zu 100%. Der Kunde bekommt 100%.
Die etwas andere Vita - früher EDV heute IT / Internet
Als ich 1992 meinen ersten PC-Laden eröffnete, habe ich nicht gewusst, auf was ich mich da einlasse. Egal ob man einen Computer voller Hingabe und perfekter Installation des Betriebssystems an die Frau oder den Mann brachte oder einem Kunden seine Datenbank von A nach B portierte: Das Ergebnis war immer gleich: Nie war ein Ende abzusehen. Denn sie kamen immer wieder und stellten „komische“ Fragen, die man vorerst gerne beantwortet hatte.
Viele Fragen, viele Antworten
Und wenn ein Ukrainer für den Export 100 PC Systeme bestellte und alles mit einem V-Scheck anzahlte, dann schraubte man eben 2 Wochen daran herum, installierte das schöne DOS (5.0/6.0) und Windows (3.0/31.) und verband sich ab und an die Finger mit Pflaster, weil die Gehäuse innen so scharfkantig waren – natürlich kamen 8 Geräte zurück, an denen irgendetwas nicht stimmte.
Stammkunden entwickelten sich, weil sie immer Fragen stellen konnten und eine schnelle Antwort bekamen. Manchmal aber taten sie nur so, als wollten sie Stammkunden werden und kauften dann beim Wettbewerb.
Nachdem ich 500 PCs verkauft hatte, mir Novell Network langsam langweilig wurde und ich Windows ein Jahr lang mit dem Einsatz von OS/2 Warp 3 boykottierte, schloss ich den Computerladen.
Was war die Erkenntnis? Viele gesammelte Informationen und Erfahrungen hatte ich nicht verkauft. Es schien so zu sein, als wenn man begehrt wäre, wenn man viel über Dinge weiß, über die andere wenig wissen, weil es so kompliziert scheint. Fehlt noch etwas? Ja. Kaufe nie ein Betriebssystem Punkt Null von Microsoft. Warte mindestens ein Jahr, dann stürzt es viel weniger ab.
1995 – die erste Domain-Anmeldung für den ersten Internet-Kunden
Ich hatte mit 2 Partnern den ersten Internet-Kunden. Wir arbeiteten damals freiberuflich für die Internationale Stadt Bremen als so genannte „Vertriebler“. Dabei mussten wir uns mit den verständnislosen Technikern rumschlagen, die nur in Ihrer „Computerwelt“ lebten. Ich fühlte mich anders. Ich hatte zwar Verständnis für Technik und konnte mich gut und gerne mehrere Stunden hingebungsvoll an den PC setzen, aber auf den Umgang mit der Realität wollte ich nicht verzichten. Dazu gehören natürlich Kunden – was nützen einem die besten Produkte, wenn man sie nicht verkauft? Wir wollten Gas geben, die hatten kein Geld. Also gingen wir von Tür zu Tür und boten in unserer völligen Unbefangenheit alles an, was mit Internet zu tun hatte. Drei Begriffe kannten wir bis dato: WWW, FTP und Email.
Anscheinend war das dem Inhaber der Lotterie-Einnahme Goethe & Zillmer, mit dem ich heute immer noch gut und gerne zusammen arbeite, aus Bremen genug. Die Beratungsgespräche wurden in einer eifrigen Dynamik geführt, die ich bis dahin nie erlebt hatte. Je mehr wir über das Internet nachdachten und philosophierten, je mehr wurde uns klar, dass sich ein Kleiner genauso so darstellen kann, wie ein Großer. Es gibt keine Unterschiede mehr – alles ist möglich – die ganze Technik kann von jedem genutzt werden. Und es gab damals schon viele Leute, die etwas umsonst taten und das Ergebnis anderen zur Verfügung stellten. Das waren Informationen per Download oder geschriebene Informationen.
Ich ging dann zum Chef der Internationalen Stadt Bremen und reservierte 2 Domains für den guten Herrn Lüers: glueck.de und nkl.com (nach dem Motto: NKL! Komm! Glueck aus Deutschen Landen!). Die Domain glueck.de samt Homepage wird immer noch von Goethe & Zillmer betrieben. Nkl.com musste leider 1998 an die Direktion der Nordwestdeutschen Klassenlotterie aus markenrechtlichen Gründen abgegeben werden.
Die beiden Domains waren die Grundlage, die Daten wurde bei der Internationalen Stadt Bremen vorgehalten (Hosting) und jetzt fehlten nur noch die HTML-Seiten. Zum Glück hatten wir ja einen Partner dabei, der in Oldenburg mit ein paar anderen eine Werbeagentur betrieb. Der Chefgrafiker erstellte hübsche Sachen und ich sollte als euphorischer Internet-Vertreter das ganze in HTML umsetzen. Ich informierte mich im Internet und fand einen Editor, der passend schien: Hot Metal 2.0. Ich konnte weder mit dem „Ding“ umgehen, noch wusste ich, was html überhaupt ist. 3 Tage dauerte es, dann wusste ich es. Tag und Nacht saß ich an der Aufgabe und lernte beim Umsetzen html und die Struktur von Beschreibungssprachen. Ich stand das erste Mal richtig unter Druck und wusste überhaupt gar nicht, wie das alles enden sollte. Auch mein Kollege Hockemeyer von der Werbeagentur aus Oldenburg saß nur stumm hinter mir und beobachtete mein Tun. Doch nach der dritten Nacht war die Tat vollbracht. Ich hatte aus einer quasi Printanzeige mehrer Seiten html gemacht. Der Chefgrafiker aus Oldenburg wusste damals noch nicht, dass man anders gestalten muss, wenn man eine Homepage bauen soll. Ich wusste das auch nicht und deshalb wurde das verarbeitet, was da war. Henning Lüers von Goethe & Zillmer war hoch zufrieden und einer der ersten Lotterie-Einnehmer der NKL in Deutschland, der 1995 schon eine eigene Homepage hatte. Um das Lob zu schmälern sei gesagt, dass er sich wohl mit fast jedem Ergebnis zufrieden gegeben hätte. Es war hübsch, bunt und man konnte klicken!
Als kleine Randbemerkung möchte ich noch vermelden, dass es unser Vertrieb später schaffte, bei Herrn Lemke vorstellig zu werden, um dort zu präsentieren. Stolz waren wir, mit dem Manager von Werder Bremen in Kontakt zu treten – leider wurde nichts draus.
- to be continued -